Großtierrettungstraining für Feuerwehr und Rettungsdienste


Quelle: Fotos BARTA, Ronald Rongen


 Mai 2024 

Vorbesprechung in den Niederlanden für die kommende BARTA-Konferenz 2024, Glasgow, Schottland

BARTA-Konferenz 2024, Glasgow, Schottland: Unter dem Titel „Globale Lösungen zur Bewältigung lokaler Probleme“

- Die Konferenz richtet sich an nationale und internationale Notfalldienste, Veterinärmediziner und Tierschutzspezialisten sowie Planer für Notfallmaßnahmen und kommunale Krisenbewältigung. Diese einzigartige Konferenz wird weiterhin zu Spitzenleistungen in der Tierrettung inspirieren!

12. bis 14. Juni 2024, in Zusammenarbeit mit der Glasgow School of Veterinary Medicine, Schottland. 

 

Quelle: Foto Ronald Rongen

Auf dem Bild von links nach rechts:

- Joris Wijnker

Gastwissenschaftler am Institut für Risikobewertungswissenschaften - Abteilung für Populationsgesundheitswissenschaften, Fakultät für Veterinärmedizin der Universität Utrecht,

- Jim Green

Direktor der UK Animal Rescue and Trauma Care Association (BARTA) und Spezialist für Tierrettung beim Hampshire Fire and Rescue Service,

- Ronald Rongen

Wissenschaftler und Experte für Nutztierverhalten, Fachbeauftragter für artgerechte Tierhaltung, Ausbilder Technische Großtierrettung,  Tierethologe.

 


Mai 2024 

RONALD RONGEN IST EINER DER ERSTEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION, DER DIE LIZENZ „BARTA INSTRUCTOR LARGE ANIMAL RESCUE RESPONDER“ ERWORBEN HAT 

Die Standardisierung der Rettungsausbildung im Bereich der Großtierrettung für Feuerwehren und Rettungsdienste in Europa ist (in Anlehnung an den englischen Standard) seit Mai 2024 einen großen Schritt näher gerückt. Am 3. Mai 2024 hat Ronald Rongen (LSSE) als einer der ersten in der Europäischen Union den international hoch bewerteten und renommierten Instruktorkurs der British Animal Rescue and Trauma Care Association, (BARTA) erfolgreich abgeschlossen. 

Nach einem intensiven Training in England und nach Abschluss von theoretischen als auch praktischen Assessments haben alle Teilnehmer (5 Berufsfeuerwehrleute und Ronald) die Prüfung erfolgreich bestanden.

Einsatzkräfte bei der Katastrophenhilfe im Tierbereich unterstützen. 

Mit geprüften, sicheren und artgerechten Plänen - das bringt mich dazu, BARTA weltweit zu repräsentieren. 

BARTA ist international für seinen hervorragenden Namen bekannt und ist einzigartig, was das Zusammenführen von Fachwissen aus verschiedenen Branchen und Fachgebieten betrifft. 

Diese Zusammenarbeit wird die Zukunft des Tierunfallmanagements in einem breiten Spektrum von Behörden und Anwendungsbereichen beeinflussen. 

Von lokal begrenzten Tierzwischenfällen bis hin zu groß angelegten Notsituationen und Katastrophen, an denen mehrere Organisationen beteiligt sind. 

Als Beispiel sei hier die immer häufiger auftretende Hochwassergefahr genannt. 

Diese Tatsache erfordert auch bei der Tierrettung ein gezieltes Vorgehen und stellt daher die Rettungsdienste vor große Herausforderungen. 

Das gemeinsame Ziel von LSSE und BARTA ist es, Menschen auszubilden, zu motivieren und zu inspirieren, indem wir Möglichkeiten schaffen und „ Spitzenleistung im Bereich des Tierwohls und der Tierrettung“ als Vermächtnis für unsere zukünftigen Generationen hinterlassen.

 

WAS SIND DIE NÄCHSTEN ENTWICKLUNGSSCHRITTE FÜR „LSSE“ UND „BARTA“ UND WELCHE ZUSAMMENHÄNGE GIBT ES ZUR TIERHALTUNG?

- Aufbau eines Wissensnetzwerks zur Standardisierung der Rettungsausbildung für Großtiere auf europäischer Ebene gemäss dem bewährten BARTA-Konzept, 

- Information, Fortbildung und (praktische) Weiterbildung für alle, die mit Großtiere arbeiten bzw. umgehen, 

- Ausbildung, Aufklärung, Schulung und Training für Veterinärmediziner, landwirtschaftliche Betriebe, Agrarschulen, Fachhochschulen, landwirtschaftliche Studienvereine, etc. 

Bitte kontaktieren Sie mich hier für weitere Informationen, und lassen Sie sich zu Spitzenleistungen im Bereich Tierwohl und Tierrettung inspirieren. 

Ronald Rongen

Quelle: Fotos Ronald Rongen


Mai 2024

Praktische Fortbildung von Berufsfeuerwehrleuten: 

- Fädel-techniken, (Die vier "Assistenten" in insgesamt sechs Varianten).

- Arbeiten mit Rettungsgurte (5m / 7m / 9m), „Hirtenstäbe“ und „Fädelstange“ / Federstahlbügel. 

- Richtiges Anbringen eines medizinischen Hebegeschirrs, dazu wie man einen Hebebalken mit Schnellentriegelung benutzt.

 

Quelle: Fotos Ronald Rongen


Vorfälle mit Tieren: - Incidents Involving Animals - "SELECT"

S - Safety: 

Stehen die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen in einem angemessenen Verhältnis zum Risiko, und ist sich jeder vor Ort des Risikos bewusst?

E - Environment

Welches sind die Umweltfaktoren und wie wirken sie sich auf die Komplexität des Vorfalls und die erforderlichen Fähigkeiten für den Einsatz oder die Rettung aus?

L - Leadership

Haben wir die richtigen Führungskräfte, arbeiten sie zusammen und haben sie ein gemeinsames Situationsbewusstsein?

E - Equipment

Ist die Ausrüstung für den Zweck geeignet, in einem akzeptablen Zeitrahmen verfügbar und für die geforderten Aufgaben anpassbar?

C - Casualty

Ist der Plan auf Unfallopfer ausgerichtet und haben wir geeignete und ausreichende tierärztliche Helfer vor Ort?

T - Techniques: 

Sind die Techniken für das Tier und etwaige medizinische oder physiologische Bedürfnisse geeignet?

Quelle: BARTA


Mai 2024

Auf Einladung war ich zu Gast bei der „Freiwilligen Feuerwehr Weilerswist“.

Für alle, die sich für die Rettung von Großtieren interessieren, war es ein interessanter und lehrreicher Tag.

Sogar die regionale Presse zeigte Interesse, was mich sehr gefreut hat.

Nach dem theoretischen Teil im Feuerwehrgerätehaus folgte der Praxisteil an einem nahegelegenen Damm.

 

Dabei wurde zunächst die für die Rettung von Großtieren notwendige Notfallausrüstung erklärt.

Im Anschluss daran wurden folgende Einsatztechniken ausführlich trainiert:

- Das Notfallhalfter und richtige Haltung des Führstricks

- Tierrettungs-Tragetuch / Bergetuch

- Fädel-techniken, (Die vier "Assistenten" in insgesamt sechs Varianten).

- „Fädelstange“ / Federstahlbügel 

- „Hirtenstäbe“(Schwere Fuß-Haken) 

- Tierhebeschlingen  (5m / 7m / 9m)

- Praktisches Training des „Rollover“ und „Controlled Rollover“ im Einsatz

- Richtiges Anbringen eines Hebegeschirrs (2x Rettungsstropps plus Anti-Spill-Gurte)

Richtiges Anbringen eines medizinischen Hebegeschirrs

- Überlegungen beim mechanischen Anheben und Absenken von Tieren in einem Hebegeschirr

- Richtige Anwendung von Hebebalken mit Schnellentriegelung. 

 

Quelle: Fotos Ronald Rongen


April 2024

Auf Einladung war ich zu Gast bei der „Freiwilligen Feuerwehr des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg“.

Das Programm beinhaltete „Praktische Fortbildung und Rettungstraining zur Rettung von Großtieren für Feuerwehr und Rettungskräfte“. 

Nach dem Theorieteil im Feuerwachengebäude folgte der Praxisteil an einem Wasserauffangbecken.

 

Zunächst wurde die für die Rettung von Großtieren notwendige Grundausstattung näher erläutert.

Im Anschluss daran wurden folgende Einsatztechniken ausgiebig geübt:

- Das Notfallhalfter und richtige Haltung des Führstricks

-  Richtiges Anbringen und Arbeiten mit der Schleifplatte

- Richtiges Anlegen von Tierrettungs-Tragetuch / Bergetuch

- Tierhebeschlingen (5m / 7m / 9m)

- „Hirtenstäbe“(Schwere Fuß-Haken) 

- Fädel-techniken, (Die vier "Assistenten" in insgesamt sechs Varianten)

- „Fädelstange“ / Federstahlbügel 

- Praktisches Training des „Rollover“ und „Controlled Rollover“ im Einsatz

- Überlegungen beim mechanischen Anheben und Absenken von  Tieren in einem Hebegeschirr 

- Richtige Anwendung von Hebebalken mit Schnellentriegelung.

 

Quelle: Fotos Ronald Rongen